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Unterschied Dark Fantasy und High Fantasy – Was deine Horror-Gelüste von epischer Heldenreise trennt

  • Autorenbild: Meike Piechota
    Meike Piechota
  • vor 3 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Tauche mit mir ein in die düsteren Schattenreiche und leuchtenden Königreiche der Fantasy. Erfahre endlich klar und unterhaltsam, was Dark Fantasy von klassischer High Fantasy unterscheidet.


Vergleich zweier düsterer Fantasy-Burgen: links eine gotische Burg bei Nacht mit Vollmond und Fledermäusen, rechts eine nebelverhangene Burg auf einem Felsen im dramatischen Licht.

Wenn du schon mal am Fantasy-Regal standest und dich gefragt hast „Was zum … ist eigentlich Dark Fantasy und wie unterscheidet sich das von High Fantasy?“, dann sei getröstet. Du bist nicht allein. Diese beiden Begriffe geistern durch Booktok, Insta-Reels und Leserunden, aber oft ohne echte Erklärung.


In diesem Artikel beantworte ich genau diese Fragen:

Was zeichnet Dark Fantasy aus? Wie funktioniert High Fantasy? Wo verschwimmen die Grenzen? Und welche Beispiele aus der Buchwelt zeigen das besonders gut? Am Ende wirst du nicht nur Genre-Experte, sondern auch verstehen, warum genau deine düsteren Fußtritte und brutalen Kämpfe irgendwo zwischen diesen Begriffen stehen.


Also schnapp dir eine Tasse Kaffee oder Tee und lass uns gemeinsam Licht ins Dunkel bringen.


Die alle, die schnell reisen wollen:

Definition Dark Fantasy: düster, brutal, faszinierend


Dark Fantasy ist ein Subgenre der Fantasy, das klassische fantastische Elemente mit düsteren, oft verstörenden Themen verbindet. Hier geht es nicht nur um Abenteuer, sondern um die Abgründe der Welt und der Figuren. In Dark Fantasy-Geschichten stehen oft moralische Grauzonen, psychische Abgründe, Gewalt und Schrecken im Mittelpunkt, und die Held*innen sind selten klassische strahlende Ritter. Stattdessen treffen Leser*innen auf Antiheld*innen und komplexe Figuren, die oft an ihre eigenen Grenzen stoßen. 


Im Gegensatz zu reinem Horror geht es in der Dark Fantasy aber nicht nur darum, Angst zu machen. Es geht darum, dass Figuren aktiv handeln und kämpfen, selbst wenn sie dabei Blut und Tränen vergießen. 


Beispiele aus der Buchwelt:

Hier gehören Reihen wie Anne Bishops „Die schwarzen Juwelen“ oder Stephen Kings dunklere Fantasy-Momente dazu. Geschichten, die dich gleichzeitig packen und ein wenig verstören. 


Was sind die Merkmale von High Fantasy?


High Fantasy steht für alles, was wir uns unter der „großen“ Fantasy vorstellen. Eine komplett eigene Welt mit eigenen Regeln, Magie, Königreichen, Rassen und Kulturen, die von der realen Welt völlig unabhängig existiert. Diese Geschichten handeln oft von epischen Konflikten zwischen Gut und Böse, großen Quests und dem Schicksal ganzer Völker. 


Bekannte Klassiker wie „Der Herr der Ringe“ oder „Das Lied von Eis und Feuer“ zeigen diese Merkmale eindrucksvoll. Zentrale Welten, klare Strukturen, epische Handlungsbögen und oft der Kampf gegen ein übermächtiges Übel. 


Der Unterschied Dark Fantasy und High Fantasy: Worin liegt der eigentlich?


Der einfachste Weg, sich den Unterschied Dark Fantasy und High Fantasy zu merken, ist folgender Gedanke:


👉 High Fantasy beschreibt vor allem die Art der Welt und die Art der Geschichte. Meist große, selbstständige Welten mit epischem Maßstab.


👉 Dark Fantasy beschreibt eher den Ton und die Stimmung. Düster, grausam, moralisch grau. Unabhängig davon, ob die Geschichte in einer eigenen Welt oder nah an unserer Realität spielt.


Mit anderen Worten: Dark Fantasy kann in einer High Fantasy-Welt passieren, aber nicht jede High Fantasy ist automatisch Dark Fantasy. Genauso kann Dark Fantasy in Urban- oder Low-Fantasy-Settings auftauchen, solange der Ton stimmt.


Kann ein Buch beides sein?


Ja! Es gibt Überschneidungen. Ein High Fantasy-Roman kann gleichzeitig sehr düster sein und damit Elemente der Dark Fantasy enthalten. Der Schlüssel liegt nicht nur im Setting, sondern im Ton, in der moralischen Komplexität der Figuren und in der emotionalen Schwere der Handlung.


Ein Roman, der in einer epischen, detaillierten Welt spielt, in dem aber Mord, Verrat und psychologische Abgründe eine große Rolle spielen, kann beides sein: High Fantasy und Dark Fantasy.


Viele Leser*innen wundern sich genau darüber, weil die Genre-Schubladen manchmal locker sind.


Beispiele, die deine Genre-Intuition schärfen


High Fantasy, die du vielleicht kennst: „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien – Klassiker der epischen Weltenschöpfung 


Dark Fantasy, die du kennen könntest: Die schwarzen Juwelen von Anne Bishop – fantastische Elemente, aber düster, bedrückend, komplex 


In meinen eigenen Büchern wie „Freedom“ und „RISE: Zwei Schicksale - Zwei Nationen“ fließen genau diese dunklen, brutalen und moralisch komplexen Elemente zusammen, allerdings vor dem urbanen, real nahen Hintergrund, der viele Leser*innen besonders packt.


Das Fazit


Kurz und knapp:

  • High Fantasy Merkmale beziehen sich auf die Art der Welt (Setting) und epische Erzählstrukturen.

  • Dark Fantasy Definition beschreibt vor allem den düsteren Ton, moralische Komplexität und Brutalität.

  • Und der Unterschied zwischen Dark Fantasy und High Fantasy liegt darin, ob du eher von Weltbau oder vom düsteren Gefühl sprichst.


Beide können sich mischen, beide haben ihren Reiz und je nachdem, was du gerade suchst, wirst du das eine oder das andere Genre mehr lieben.


Wenn du Lust bekommen hast auf düstere Action, schlagkräftige Antiheld*innen und Geschichten, die dich packen und nicht mehr loslassen dann sind „Freedom und „RISE: Zwei Schicksale - Zwei Nationen“ genau das richtige für dich. Schau sie dir unbedingt an und finde heraus, wie ich selbst mit düsteren Fantasy-Elementen spiele und warum manche deiner Lieblingscharaktere am Ende mit Blut an den Händen stehen.


Deine Meike

Banner mit der Aufschrift 'Schau doch mal bei meinen Büchern vorbei! Danke für deinen Support!' Links daneben das Logo MP, rechts drei Buchcover von Meike Piechota: 'Zur finstersten Stunde', 'Rise' und 'Freedom'.

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